Yoga Stile: Sivananda Yoga Yoga-Stile
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Sivananda-Yoga

Sivananda-Yoga steht für die Tradition, die auf Swami Sivananda Saraswati (1887-1963) zurückgeht. Dieser Inder wirkte zunächst als Arzt und wandte sich dann ganz einem spirituellen Leben zu. 1936 gründete er den "Sivananda-Ashram" in Rishikesh (Nordindien) und die international tätige "Divine Life Society". Während Sivananda einen "Yoga der Synthese" aller großen Yoga-Richtungen lehrte, machte sich einer seiner Hauptschüler, Svami Vishnudevananda (1927-1993), vor allem um die Ausbreitung des Hatha-Yoga im Westen verdient. In dieser Tradition sieht sich auch der deutsche Yogalehrer Sukadev Volker Bretz (*1963), der 1992 in Frankfurt das erste Ashram eröffnete.

Praxis: Die geistige Ausrichtung des Sivananda-Yoga ist eher an der indischen Tradition orientiert. In den Ashrams gehört etwa die "Arati"-Verehrung hinduistischer Gottheiten genauso zum festen Tagesablauf wie eine strikte vegetarische Ernährung und der Verzicht auf Drogen und Genußmittel. In der Hatha-Yoga-Praxis hat dort die sogenannte "Rishikesh-Reihe" ihren festen Platz; eine feste Abfolge von zwölf klassischen Haltungen (Asanas), zu der etwa der "Kopfstand" (Shirshasana) oder auch das "Dreieck" (Trikonasana) gehören.