Yoga Stile: Yesudian Yoga Yoga-Stile
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Yesudian-Yoga

Yesudian-Yoga bezeichnet eine Tradition, die von dem Südinder Selvarajan Yesudian (1916-1998) und der Ungarin Elisabeth Haich (1887-1994) begründet wurde. Beide hatten bereits vor dem zweiten Weltkrieg in Budapest eine Yoga-Schule eröffnet, die ihre Tätigkeit ab 1949 in die Schweiz verlagerte. In den 50er und 60er Jahren war dieser Stil vor allem im deutschsprachigen Raum prägend.

Praxis:
Das bereits in dem Bestseller "Sport + Yoga" (1992 in der 31.Auflage) niedergelegte Übungssystem basiert auf folgenden Prinzipien: Der Lehrende leitet die Übungen, die aus klassischen Haltungen, Atempraxis und Meditation bestehen, mündlich an. Die Schüler folgen den Ansagen möglichst mit geschlossenen Augen, um eine nach Innen gerichtete Stimmung zu erleichtern. Gleichzeitig sollen die ausgeführten Haltungen visualisiert werden, um auch den Geist konstruktiv in das Geschehen einzubinden. Zum Abschluss jeder Übung spricht der Lehrende eine positive Affirmation (eine sogenannte "Bekräftigungsformel"). Yesudian-Yoga ist eine spirituell ausgerichtete und eher lehrerzentrierte Methode, die auch von älteren Personen und Menschen mit körperlichen Einschränkungen geübt werden kann. Voraussetzung ist jedoch eine Offenheit gegenüber dem Geführt-Werden im Gruppenunterricht.