Frauen im Drehsitz in einem Park Sabrina Bracher - iStock

Hormon Yoga Urlaub

Hormon-Yoga ist ein ganzheitlicher und energetischer Stil, der durch bestimmte Atemtechniken und Übungen, die Bildung der weiblichen Hormone in den Eierstöcken oder in der Schilddrüse reaktivieren kann. Es soll bei Beschwerden in den Wechseljahren oder auch bei anderen hormonellen Dysbalancen unterstützend wirken. Atemübungen und anschließende Energielenkung zu den Hormondrüsen verstärken diese Wirkung.

Hormon-Yoga wurde von Frauen für Frauen entwickelt und unterscheidet sich wesentlich zu der Ausübung traditioneller Yogaphilosophien.

Hormon-Yoga im Urlaub bedeutet:

  • Wirkt Wechseljahrsbeschwerden entgegen
  • Unterstützende Wirkung bei Themen wie Kinderwunsch
  • Hormonproduktion im Körper wird angeregt
  • Erfahrene und zertifizierte KursleiterInnen

Frauen in der schiefen Ebene am Strand

Hormon-Yoga - Entstehung und Bedeutung

In den 1990er Jahren wurde Hormon-Yoga von der Brasilianerin Dinah Rodrigues entwickelt.  Hormon-Yoga bedient sich seitdem mehrerer Elemente des klassischen Yogas und viele der Übungen sind dem Kundalini-Yoga und Tao-Yoga zuzuordnen.

Es ist eine ganzheitliche und verjüngende Technik mit dem Ziel, die Bildung der weiblichen Hormone in den Eierstöcken, der Schilddrüse, der Hypophyse und den Nebennieren zu reaktivieren. Hormon-Yoga dient somit als eine natürliche Behandlungsmethode zur Linderung von hormonellen Beschwerden.  

In den letzten Jahren ist dieser Yoga-Stil immer beliebter und bekannter geworden. Die Anusara-Yogalehrerin Lalleshvari Turske hat in Deutschland das Konzept weiterentwickelt und durch biomechanische Ausrichtungsprinzipien verfeinert.


Eine Lotusblume auf einem See

Hormon-Yoga und seine Wirkung

Hormon-Yoga ist ein ganzheitlicher Übungsweg und seine Wirkung ist dementsprechend auf den unterschiedlichsten und vielseitigsten Ebenen spürbar. So kann Hormon-Yoga bei hormonellem Ungleichgewichten helfen, wie bei der Vorbeugung von speziellen Beschwerden in den Wechseljahren.

Die Wirkungsweise basiert darauf, die Lebensenergie („Prana“) im Körper anzuregen und in bestimmte Körperregionen zu lenken.

Ziel des Hormon-Yoga ist es die Begleitsymptome hormoneller Beschwerden zu mildern oder sogar zu beseitigen. Primär liegt der Fokus auf Frauen in den Wechseljahren und ihren Beschwerden, aber es kann auch bei PMS, Schlafstörungen oder unerfüllten Schwangerschaftswunsch helfen.

Allgemein steigert Hormon-Yoga das Wohlbefinden, durch die Ausschüttungen von Serotonin.


Hormon Yoga und die Übungen

Im Hormon Yoga werden dynamische Körperübungen in Kombination mit speziellen Atemtechniken gelehrt, wodurch der Prana-Fluss angeregt wird. Die Atmung wird dabei in bestimmte, für die Hormonproduktion zuständige Körperregionen gelenkt. Um Stress abzubauen und neuen Stress entgegen zu wirken, werden neben den aktivierenden Übungen im Hormon Yoga auch entspannende Techniken wie Meditation praktiziert.


Eine Frau weist eine andere Frau in einer Yoga-Position zurecht

Die folgenden vier Haupt-Techniken spielen in fast jeder Übungssequenz im Hormon Yoga eine übergeordnete Rolle:

  • Bhastrika – Auch Feueratem genannt. Eine Atemübung, die ihre Energie im Körper freisetzt und dafür sorgt, dass die inneren Organe massiert werden. 
  • UjjayiBei dieser Atemübung atmen Sie durch die Stimmritze ein- und aus, sodass die Schilddrüse massiert wird und ein Gefühl der Entspannung einsetzt.
  • Bandhas Energieverschlüsse im Körper sorgen dafür, dass bestimmte Regionen daran gehindert werden, Energie abzugeben. Mithilfe von Bandhas (bewussten Muskelanspannungen) können Sie die Energie wieder an einen bestimmten Ort im Körper lenken.
  • Tibetische Energielenkung Hierbei halten Sie bewusst Ihren Atem an, wodurch die gesamte Konzentration auf die Nasenspitze gelenkt wird. Die Zungenspitze berührt dabei den oberen Gaumen. Die gebündelte Energie steigt von der Wirbelsäule auf und fließt zu den aktivierenden Drüsen, bevor Sie wieder langsam ausatmen können.