Yoga Stile: Kundalini Yoga Yoga-Stile
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Kundalini-Yoga

Kundalini Yoga ist eigentlich ein klassischer Begriff aus dem Hatha-Yoga, der sich auf das Erwecken und Transformieren der sogenannten "Schlangenenergie" (Kundalini) am unteren Ende der Wirbelsäule bezieht. In der westlichen Yoga-Szene wird der Begriff heute aber für eine Yoga-Richtung verwendet, die auf Yogi Bhajan (1929-2004) zurückgeht. Yogi Bhajan stammte aus der Sikh-Tradition Indiens und verhalf dieser Religion in den USA zu offizieller Anerkennung. Der von ihm entwickelte Kundalini-Yoga fußt daher ebenfalls auf sikhistischen Prinzipien, was sich z.B. schon äußerlich in der Empfehlung niederschlägt, bei Teilen der Yoga-Praxis einen (weißen) Turban zu tragen.

Praxis: Als ganzheitliches Yoga-System umfasst Kundalini-Yoga die Heiltechnik Sat Nam Rasayan, die Kampfkunst Gatka, eine yogische Ernährungs- und Lebensweise, die Großgruppenmeditation "Weißes Tantra", sowie spezielles Yoga für Schwangere und zur Geburtsvorbereitung. Der Unterricht kombiniert dynamische Übungsreihen und statische Haltungen, die teilweise minutenlang gehalten werden, mit kraftvollen Atemübungen und intensivem Mantra-Tönen. Die starke körperliche Forderung in einzelnen Übungen und die deutlich spirituell-religiöse Ausrichtung machen diesen Stil sicher nicht zu einer Angelegenheit für Jedermann. Andererseits reklamiert diese Methode eine positive ganzheitliche Wirkung auf den Menschen, die auch durch wissenschaftliche Studien bestätigt wird.