Ein Marienkäfer auf einer gelben Narzisse
12.05.2021

Atmung & Meditation – Herzmeditation
 

Nutzen sie diese Meditation immer dann, wenn sie sich eng und / oder bange ums Herz fühlen. Herzmeditation wirkt unterstützend bei Erkrankungen des Herzens, bei Angina Pectoris und nach Herzinfarkten, bei Bluthochdruck, aber auch bei Depressionen, Schlafstörungen und oft auch bei Ängsten. Sie können diese Meditation gleichermaßen im Sitz wie im Liegen (z.B. nachts im Bett) durchführen. Lassen sie, wenn sie im Liegen üben, einfach die Armbewegungen weg und verströmen Sie die Herzenergie in Ihrer Vorstellung.


Buddha Statue mit Teekanne

Die Herzmeditation
 

  1. Kommen Sie in eine Ihnen angenehme Haltung Ihrer Wahl.
     
  2. Legen Sie beide Hände überkreuz auf die Mitte der Brust und entspannen Sie Ihren Herzraum. Lassen Sie in sich ein Gefühl von Wohlwollen und Sympathie entstehen. Zuallererst für sich selber, aber auch für die Menschen, die Ihnen nahe stehen.
     
  3. Wenn es nicht gleich einstellen will, dann denken Sie an einen Menschen oder ein Tier, den oder das Sie sehr gerne haben oder lieben , also ein Wesen, dass Ihnen Ihr »Herz öffnet«. Lassen Sie dadurch ein Gefühl entstehen, das wirklich Ihre innersten Empfindungen ausdrückt.
     
  4. Bleiben Sie mit diesem Gefühl ganz nach innen gewandt und bei sich und nähren Sie es so.
     
  5. Diese Empfindung werden Sie im Folgenden mit Hilfe Ihres Atems um sich herum ausbreiten. Jeder Einatem soll Sie wieder zur Quelle der Sympathie und des Wohlwollens zurückführen: in Ihr eigenes Herz.
     
  6. Sammeln Sie sich nun einatmend im Herzraum und verströmen Sie all das Wohlwollen und die Sympathie mit dem Ausatem in den Raum, der vor Ihnen liegt. Führen Sie dabei Ihre rechte Hand nach vorne.
     
  7. Holen Sie sie einatmend zum Herzraum zurück und sammeln Sie sich dort.
     
  8. Verströmen Sie mit den folgenden Ausatmungen diese Gefühle mit dem Ausatem nach rechts, nach hinten, nach links, nach oben und unten und machen Sie mit einer oder beiden Händen die entsprechenden Gesten dazu.
     
  9. Stellen Sie sich schließlich vor, dass Sie Wohlwollen und Sympathie durch den Ausatem wie eine schützende Hülle um sich legen und beschreiben Sie dazu mit beiden Armen einen weiten Kreis um sich herum.
     
  10. Wiederholen Sie diesen Ablauf insgesamt dreimal. Wenn Ihnen eine andere Reihenfolge angenehmer ist, können Sie sie gerne ändern. Verweilen Sie anschließend noch eine Weile in der Wahrnehmung Ihres Herzraumes und des Raumes, der Sie umgibt. Alles ist jetzt erfüllt von den positiven Schwingungen, die Sie ausgesandt haben.
  11. Beobachten Sie, wie friedlich und wohl Sie sich in diesem energetischen Raum empfinden, den Sie mit Ihrer Meditation erschaffen haben. Um die Übung zu beenden, legen Sie beide Handflächen vor der Brust aneinander und verneigen Sie sich.

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